Wie auch schon bei den ersten Blogs hier noch einmal der Hinweis. Dies ist eine deutsche Übersetzung des Blogs von Rich Fenton. Den original Blog findet ihr hier:

 

Im letzten Blog, Nimble Fibre Channel: Bereitstellen eines Nimble FC Volume an ein Windows System haben wir gelernt, wie ein einfaches Volume mit einem Windows Server verbunden werden kann. Der aktuelle Blog wird das ganze in Bezug auf ESX Server betrachten.  Tendenziell wird das FC Protokoll als komplexer angesehen, doch die Erfahrung der bisherigen Blogs hat gezeigt, dass viele der Aufgaben viel einfacher sind. Dies trifft ebenso für ESX zu.  Falls Sie jemals den Nimble VMWare Integration Guide, für das IP Protokoll gelesen haben, kennen Sie den Best Practices Setup für VMKernels mit deren Mapping auf die vNIC's um iSCSI Verbindungen für einen korrekten Failover richtig zu konfigurieren. Im Zusammenhang mit dem FC Protokoll müssen Sei nichts von alledem berücksichtigen da die HBAs dediziert für Storage/Data Verkehr bestimmt sind.

 

Analog wie im Windows Blog, könnte man die Tasks, Erstellen eines Volumes, Mapping an unsere Initiator Groups und Erstellen eines VMFS Datastores, auch manuell bewerkstelligen.  Wie im Nimble OS 2.1 Blog Nimble OS 2.1 Part 3: Introduction to the NEW VMware Plugin beschrieben, bietet das Plugin einen viel effizienteren Weg um Volumes mit VMWare zu verwalten da es viele der täglichen Aufgaben inklusive Provisionierung und Dekommisionierung automatisiert.

 

Natürlich ist das VMWare vCenter Plugin mit Fibre Channel in derselben Art und Weise wie mit iSCSI unterstützt. Der Prozess ist der selbe mit FC Volumes wie mit ISCSI Volumes und wo angebracht, werden die FC Informationen angezeigt.  Zuerst muss das VMWare vCenter Plugin beim vCenter Server druch Klicken von Administration > vCenter Plugin registriet werden:

 

FC-VMW1.png

 

Für die Registration des Plugins werden Sie dann nach den vCenter Credentials gefragt (Hinweis: Im neuen Release können Sie den Port spezifizieren):

 

FC-VMW2.png

 

Durch Klicken von Register wird das Plugin im vCenter registriert.  Mittels Navigieren zur Datastore and Datastore Clusters Ansicht im vCenter und auswählen des Datacenter Objekts, wird der Nimble Gruppen Reiter angezeigt.  Durch Klicken auf den Reiter werden alle auf dem Nimble Array bereits provisionierten Datastores angezeigt:

 

FC-VMW3.png

 

Hinweis: Meine ESX Server booten vom SAN, somit werden deren Boot Laufwerke im Nimble vCenter Plugin als Datastores angezeigt.

 

Klicken Sie auf das + Icon um einen neuen Datastore zu erstellen. Der Wizard wird Sie dann nach dem Namen des zu erstellenden Datastores und an welche Hosts er gemounted werden soll fragen:

 

FC-VMW4.png

 

Nach Klicken von Next, werden Sie nach der Grösse des Datastores und ob das Volume thin provisioniert und nach der Space Reservation gefragt:

 

FC-VMW5.png

 

Falls das Volume gesichert werden soll, muss eine Schedule eingerichtet werden:

FC-VMW6.png

 

Diesmal habe ich entschieden, den Backup von ESX (durch Eingabe der vCenter Credentials) und das Schedulen der SnapShots (stündliche SnapShots Monday-Sunday between 9AM and 5PM und einmal täglich um Mitternacht) beim Setup mit einzubeziehen:

 

FC-VMW7.png

 

Klicken Sie auf Next um die gewählten Optionen zu bestätigen:

FC-VMW8.png

 

Klicken Sie Finish sobald Sie mit den eingestellten Werten einverstanden sind um das Volume zu provisionieren. Wie beim vorherigen Schritt macht das Plugin im Hintergrund mehr als nur das Volume und den Datastore zu erstellen.  In Tat und Wahrheit fragt es auch alle Hosts, an denen ich das Volume gemounted habe, nach deren HBA und WWPN Informationen ab (Hinweis: Im Gegensatz zur Windows Anleitung habe ich das nicht von Anfang an aufgezeichnet).  Das Plugin wird dann mit dem Storage Array kommunizieren um die Initiator Group zu erstellen und die Cluster Nodes mit all ihren relevanten WWPN's einzutragen. Danach wird das Volume erstellt und zur Initiator Group gemappt. Zum Schluss wird für jeden Host ein Rescan der HBA Adapter durchgeführt, das Volume gemounted, ein VMFS File erstellt und Multipathing eingerichtet.

 

Sämtliche Aktivitäten werden im Menu Recent Tasks aufgezeichnet:

FC-VMW9.png

 

Das Resultat ist ein via FibreChannel neu provisionierter Datastore:

FC-VMW10.png

 

Durch Klicken auf den Datastore können wir diesen wie folgt editieren: Löschen (Delete), Klonen (Clone), Grösse ändern (Resize) oder einen manuellen Snapshot erstellen.  Es ist auch möglich alle Informationen zum betreffenden Volume wie Grösse (size), Nutzung (space utilisation), Perfromance (performance), Bandbreite (bandwidth), IOPS und Latenz (latency) anzuzeigen:

 

FC-VMW11.png

 

Durch Klicken des Reiters Connections werden die Verbindungen jedes ESX Initiators und deren Verbindungen zum Target Port des Arrays angezeigt um das Troubleshooting zu vereinfachen. Wie man nachfolgend sehen kann, habe ich zwei ESX Server in meinem Cluster wovon jeder zwei HBA Initiators hat. Jeder Initiator hat wie erwartet zwei Verbindungen zum Storage Array:

 

FC-VMW12.png

 

Durch Klicken auf den Storage Adapter eines der beiden ESX Server, werden die gemounteten Volumes/Devices angezeigt:

FC-VMW13.png

 

Durch Auswählen eines Datstores unter dem Reiter Configuration kann überprüft werden ob die richtige MPIO Policy (NIMBLE_PSP) gewählt wurde. Die Installation des Nimble Connection Managers (NCM) für VMWare für Fibre Channel und für iSCSI sind identisch - Details wie der NCM für VMWare installiert werden muss, finden Sie hier - Nimble OS 2.0 Part 3: Nimble Connection Manager for VMware.

FC-VMW14.png

 

Wählen Sie den Datastore und dann den Details Reiter um die Device Information anzuzeigen. Durch Klicken von Manage Paths können Sie sich auch die Pfade zum Storage anzeigen lassen:

 

FC-VMW15.png

 

Die 8 Pfade (2 HBA's x 4 Target Ports) inkl. der Path Selection Policy werden angezeigt (müssen auf NIMBLE_PSP_DIRECTED gesetzt sein).

Sie werden feststellen, dass 4 Pfade den Status Active (Active Controller) und 4 Pfade den Status Standby haben (Standby Controller).  Störungen am Array, Switches, HBA's oder an den Kabeln werden mit dem Status Failed angezeigt um eine einfache Fehlersuche zu ermöglichen:

 

FC-VMW16.png

 

Schliesslich werden, wie unter Windows, Informationen über die aktiven Initiators zu jedem Volume angezeigt. Durch Kicken auf das entsprechende Volume werden sowohl die IOs als auch die verbunenen Initiators angezeigt:

 

FC-VMW17.png

 

Unter Initiator Groups wird die im vCenter Plug-in automatisch erstellte Initiator Gruppe angezeigt:

FC-VMW18.png

 

Hinweis: Ich erwarte, dass die 0000 bei den Volume Namen und Initiator Groups mit Nimble OS 2.2.3 nicht mehr angefügt werden.

 

Im Menupunkt Manage > Connections - werden für jede Initiator Verbindung die relevanten Targets und Active/Standby Verbindungen angezeigt.

FC-VMW19.png


Damit haben wir gesehen, dass Provisionieren mittels dem Nimble Storage VMWare Plugin zwischen iSCSI und FC völlig transparent und sehr einfach ist.              


Im nächsten Blog werden wir das Thema 'Bereitstellen eines Nimble FC Volume an Linux' genauer anschauen.   Bitte zögern Sie nicht, im folgenden Abschnitt Fragen zu stellen oder Kommentare abzugeben!