Wie auch schon bei den ersten Blogs hier noch einmal der Hinweis. Dies ist eine deutsche Übersetzung des Blogs von Rich Fenton. Den original Blog findet ihr hier:

 

Im vorherigen Blog haben wir uns damit beschäftigt wie man mit Hilfe des Nimble VMWare Plugins den Storage innerhalb der VMWare Umgebung managen kann. Dieser Blog beschäftigt sich mit der Bereitstellung eins FC Volumes unter Linux. Für ISCSI sind eine Reihe von Schritten notwendig um eine Volume per ISCSI an einen Linux Host bereitzustellen. Dies ist detailliert unter MPIO Settings for Linux und Linux Best Practice Guide beschrieben. Die Setup Prozedur wurde mit Hilfe von Scripten automatisiert. Diese findet ihr wenn ihr im Forum nach "Linux" sucht. Die Anbindung unter Nimble Fibre Channel unter Linux ist wesentlich einfacher.

 

Hinweis: Das nachstehende Beispiel gilt für CentOS Linux welches nicht auf der Kompatibilitäts Matrix steht. Das Setup unter anderen Linux Distributionen sollte sich ähnlich gestalten.


Um Zonen auf dem Switch und Initiator Gruppen für den Zugriff auf das Array zu erstellen ist es notwendig die WWPNs des Hosts zu ermitteln. Dazu wird folgendes Kommando ausgeführt.

 

[root@rhel6-fc ~]# cat /sys/class/fc_host/host*/port_name

0x2100000e1e1919f0 0x2100000e1e1919f1


Die obrige Ausgabe auf der Kommandozeile zeit den World Wide Port Namen des Dual Port Adapters an. Die Einträge sehen auf dem Switch oder dem Array wie folgt aus:

21:00:00:0e:1e:19:19:f0 21:00:00:0e:1e:19:19:f1

 

Als nächstes nutzen wir die GUI des Arrays. Unter Manage > Volumes legen wir ein neues Volume an. In dem Beispiel legen wir ein volume für Oracle an. Der Linux Server nutzt zudem SAN Boot. Das wird in einem spätereren Blog in dieser Serie näher betrachtet. In dem unteren Beispiel habe ich versucht die vorgeschlagene LUN ID 1 zu überschreiben. Der Versuch schlägt allerdings fehl und der Wizard weißt mich mit der entsprechenen Information darauf hin. Solange ich keine korrekte, noch nicht in Benutzung befindliche LUN ID benutze, lässt der Wizard mich nicht fortfahren.

 

FC-Linux1.png

 

Nach Korrektur der LUN ID zu 1, kann ich mit dem erstellen des Volumes fortfahren. Im nächsten Schritt fragt der Wizard nach
der Größe des Volumes, welche Reserven, Quoten etc. vorgesehen sind und anschließend wie das Volume geschützt werden soll.
Stchwort Snapshots, Replikation.

 

FC-Linux2.png

FC-Linux3.png


Wenn das Volume bereitgestellt ist kann ich innerhalb der Initiator Gruppe Node 1 sehen das zwei Volumes meinem Linux Server zugewiesen sind.

LUN0 - die Boot LUN des Systems

LUN1 - das neu bereitgestellte Applikations Volume

 

FC-Linux4.png

Auf dem Host können wir nun überprüfen welche Verbindungen akutelle bestehen. Dazu nutzen wir das Kommando multipath -II (mit Root Credentials)

Die Ausgabe zeigt mir das mein Boot Volume (mapped to mpatha) und wir sehen 8 gültige Pfade zum Storage (4 aktive und 4 standby/ghost)

 

FC-Linux5.png

 

Um das neue Volume hinzuzufügen ist es lediglich notwendig einen "Rescan" durchzuführen. Dazu benutzen wir das Kommando

rescan-scsi-bus.sh (mit Root Credentials). Dieses Kommando führt einen "Rescan" auf jedem HBA durch und fügt alle neuen Geräte
hinzu.

In meinem Beispiel werden 8 neue Geräte gefunden.

 

FC-Linux6.png

 

Nun noch einmal multipaht -ll (mit Root Credentials) ausführen und die Ausgabe zeigt mir wieder mein Boot Volume an
(mpatha) sowe die neue LUN (mpathh):

 

FC-Linux7.png

 

Um das Multipathing/ALUA richtig zu konfigurieren ist es notwendig Änderungen an der /etc/multipath.conf vorzunehmen.

 

In unteren Beispiel seht ihr einige Nimble spezifischen Parameter in der multipath.conf.

Below shows some of the Nimble specifics in multipath.conf

Hinweis: Die unteren Einstellungen bitte nicht als Referenz für Linux benutzen. Die korrekten Einstellungen findet ihr im

Fibre Channel Best Practice Guide in der Nimble Dokumentation. Die ist die führende Dokumentation.

 

FC-Linux8.png

 

Wie auch schon unter Windows und VMWare ESX, die konfigurierten Linux Volumens und deren Verbindungen werden unter
Manage > Connections angezeigt. Hier sieht man genau welcher initiator (HBA/Port) mit welchen Volume/Target verbunden ist.

Dies für für die Fehleranalyse sehr hilfreich sein.

 

FC-Linux9.png

Hier der Link zum Video mit den Setup Schritten.

 

 

 

 

Der nächste Blog wird sich mit dem "Boot from SAN" mit Emulex und Qlogic Adaptern beschäftigen.