Wir auch schon im letzen Blog hier wieder der Hinweis.

Die ist die deutsche Übersetzung des Blogs von Rich Fenton. Den original Blog findet ihr hier.

 

Der letzte Blog, Einführung Nimble FC, Setup und Installation eines FC Array beschrieb wie ein Nimble Fibre Channel Array installiert wird. In diesem und den nächsten Blogs wird beschrieben wie ein Volume/LUN an einen Windows, ESX bzw. Linux Host bereitgestellt wird. Das bereitstellen ist sehr ähnlich dem Verfahren bei ISCSI allerdings wurde der Fibre Channel Version einige nette, sehr nützliche Zugaben ergänzt.

 

Bevor wir mit der eigentlichen Bereitstellung beginnen ist es sehr hilfreich sich die Host Bus Adapter Konfiguration anzusehen um die hilfreichen und auch notwendigen Informationen wie z.B. World Wide Port Names (WWPN) welchen eindeutig den Host mit dessen Port identifiziert. Dies ist eine grundlegende Information die für Zoning und LUN Zugriff benötigt wird. Es gibt verschiedene Möglichkeiten um an diese Informationen zu gelangen. Wenn der Server bootet besteht die Möglichtkeit mit CTRL+Q (Qlogic) oder CRTL+E (Emulex) um in das Bios Setup des Adapters zu gelangen und dort die Informationen auszulesen. Ein einfacherer Weg ist es sich die Software von Qlogic (QConverge Console / SANSurfer) oder von Emulex die Software (OneCommand) auf den Host zu installieren. Diese Tools bieten einen bequemen Weg um die notwendigen Informationen auszulesen und können sehr hilfreich bei der Fehler Analyse sein.

 

Nachfolgend ein Screenshot der Qlogic QConverge Console welche die Qlogic Adapter mit den Informationen zum Adapter. Hier sieht man neben Informationen wie z.B. der Firmware Version auch die WWPN. Es macht Sinn sich diese zu notieren bzw. kopieren da wir diese später noch für die Konfiguration innerhalb der Nimble Storage Arrays benötigen.

 

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Wichtig: Es ist wichtig es für alle im Systeme installierte HBA durchzuführen.

 

Als nächstes wechseln wir auf die Nimble GUI und werden dort mit der Bereitstellung des ersten Volumes für den Windows Host fortfahren.

Hierzu auf Manage > Volumes und dann New Volume auswählen

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Der nachfolgende Dialog (Create Volume) fragt nun nach dem Volume Namen, einer Beschreibung und welche Performance Policy genutzt werden soll.

Für die die es nicht wissen, die Performance Policy bestimmt ob Caching und oder Kompression genutzt wird sowie die Block Größe. Die Policy wird in den meisten Fällen nur einmal gesetzt und danach nicht mehr geändert. Sollte in der Liste der Performance Policy die genutzte Applikation bzw. Betriebssystem nicht aufgeführt sein, besteht die Möglichkeit eine eigene Policy anzulegen.

 

Am Ende fragt der Wizard nach dem Host (Initiator Group) die Zugriff auf das Volume haben soll.

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Es ist sinnvoll die Initiator Gruppen vorher anzulegen und dann aus der Liste auszuwählen. In diesem Fall wurden noch keine Gruppen angelegt daher starten wir an dieser Stelle mit Auswahl New Initiator Group den Wizard zum anlegen einer neuen Initiator Gruppe.

 

Als Gruppen Namen macht es Sinn den Host Namen zu verwenden. Anschließend werden alle WWPN die wir vorher ermittelt haben eingetragen. Wenn wir anfangen die Nummer einzutragen, stoßen wir auf ein neues Feature. Es ist nicht notwendig die 16 stellige WWPN einzutragen. Nach dem eintippen der ersten Stellen, fragt das Nimble OS die Fabric Name Server und zeigt die WWPN an die mit den bereits eingegebenen Zeichen übereinstimmt. Dies spart nicht nur Zeit sondern verhindert auch Tippfehler.

 

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Beide Ports sollten hinzugefügt.

 

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Nach dem speichern der neuen Initiator Gruppe kann diese der LUN zugeordnet werden. In ISCSI Umgebungen werden alle ISCSI Volumes als mit der LUN ID 0 gezeigt. Mit Fibre Channel bekommen LUN IDs einen anderen Stellenwert. Nimble OS wählt automatisch eine frei LUN ID.

 

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Die LUN ID kann überschrieben werden, wird eine bereits vorhandene LUN ID gewählt wird eine Fehlermeldung ausgegeben die nicht nur anzeigt das die LUN ID bereits genutzt wird sondern auch welches Volume diese bereits nutzt.

 

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Bei Auswahl von Next erscheint der Dialog zur Bestimmung der Volume Größe etc. In dem Beispiel wurde eine Größe von 500GB gewählt und Thin Provisioning.

 

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Zum Schluß fragt der Wizard noch wie das Volume geschützt werden soll. Dies bezieht sich auf Snapshots und Replikation.

In diesem Fall wird das Volume nicht geschützt.

 

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Nach der Fertigstellung zeigt ein die Auswahl des Volumes uns die IOs und den Throughput. An dieser Stelle können die Einstellungen über Edit geändert werden oder auch das ganze Voluem gelöscht werden.

Im übrigen sehen wir noch keinen IO, da das Volume ja noch nicht am Host gemountet wurde.

 

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Wir können in der Übersicht zudem sehen wie viele Initiator verbunden sind und welche das sind.

 

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Im Großen und Ganzen in der Prozess mit dem im ISCSI identisch. Der Unterschied liegt im Typ der ACL. Anstelle von IQN werden nun WWPN genutzt.

 

Nun können wir uns auf den Windows Host anmelden und im Disk Management nach neuen Disk suchen.

 

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Wir werwartet erschein eine neue Disk.

Hinweis: Wenn ihr an dieser Stelle mehrer Disks seht ist das ein guter Indikator dafür das keiin MPIO Treiber und Nimble DSM installiert ist.

 

Standardmäßig ist das Volume offline, ein rechter Mausklick öffnet den Dialog zum online nehmen des Volumes. Anschließend kann das Volume initialisiert und formatiert werden.

Jetzt noch einen Laufwerksbuchstaben vergeben und wir sind fertig.

 

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Hinweis: Es ist nicht notwendig den Nimble Connection Manager für Windows zu installieren. Pfad und Verbindungs Management wird über ALUA gemanaged.

 

Um sich die Pfas und MPIO Status anzuzeigen, einfach ein rechten Maus Klick auf die Disk (Der Teil wo Online steht) und dann Properties auswählen.

 

Dann MPIO auswählen um die MPIO Policy und den Pfad Status anzuzeigen.

 

 

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Das Array ist ebenso in der Lage eine Reihe von Informationen anzuzeigen. Als Beispiel: Manage > Connections zeigt alle verbundenen Initiator an mit welchem Target diese verbunden sind und welchen Status diese haben. Dies ist sehr hilfreich bei der Fehleranalyse.

 

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Hier noch ein Video zu den vorgenannten Schritten.

 

 

 

 

Im nächsten Blog werden die Bereitstellung unter ESX betrachten.